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Das
Königreich
Lage:
Beilstein liegt relativ zentral in den Mittellanden
und hat Okastria, Gutingy und Thaeria im Norden, Dracconia
im Nordosten, Rabenstein im Südosten, Thaskar
im Süden, Etraklin im Westen und Falen im Nordwesten
als Nachbarreiche. Man spricht daher auch vom Herz
der Mittellande. Es ist ein recht flaches Land
mit den nennenswerten Erhebungen Drachensteiß
im Herzogtum Franconia und dem Hügelring um das
Herzogtum Kronenburg. Beilstein wird in allen erreichbaren
Lagen ausgiebig landwirtschaftlich genutzt, Waldflächen
beschränken sich auf das Hügelland, einige
verwunschene Forste und die Elfengrafschaft in Süden
Franconias. Mehrere kleine Flüsse und die Wesser
- auch Wisera genannt - bilden mit einigen Seen die
Wasserfläche Beilsteins.

Beilstein auf der Mittellande-Karte.
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Herrschaftsform:
Beilstein ist eine feudalistische Monarchie, die im
Herzogtum Kronenbourg absolutistisch und im Herzogtum
Franconia konstitutionell ausgeprägt ist. Dies
wurde dadurch bedingt, daß bis vor kurzem der
König sehr schwach und die beiden Herzöge
politisch äußerst stark waren und sich
so die beiden Landesteile in unterschiedliche Richtungen
entwickeln konnten. Mit Beilsteins neuem König
Hector sind diese Zeiten vorbei. Auch das überkommene,
barbarisch anmutende Ritual, nach dem der König
alle fünf Jahre geköpft wurde, gehört
nun der Vergangenheit an. Beilstein hat wieder einen
starken Regenten. Die Thronfolge ist wie einstmals
erneut durch das Blutrecht bestimmt.
Sowohl das Volk, als auch der Adel steht geschlossen
hinter dem neuen König und ist froh, wieder einen
starken Regenten an der Spitze des Reiches zu wissen.
Die Herzogtümer Franconia und Kronenbourg verfügen
über getrennte Gesetzestexte. Franconia hat eine
sehr dezidierte Verfassung, die an Umfang in den Mittellanden
ihres gleichen sucht. In Kronenburg herrscht das alte
Adelsrecht: Der Adel hat Recht.

Politik:
Innenpolitisch gab es in den letzten Jahren insbesondere
im Herzogtum Franconia zahlreiche Veränderungen.
Der Herzog von Franken ist seit 77 n. M., nach einer
göttlichen Vision auf eine religiöse Queste
gezogen. Seitdem erledigt in Franconia ein Truchseß
die Regierungsgeschäfte, derzeit Ritter Arthur
von Leuenstein, ein ungemein beliebter Regent.
Die Außenpolitik von Beilstein ist selbstbewußt
und bestimmt. Bündnisse und Verträge werden
stets eingehalten. Außenpolitische Beziehungen
zu anderen Reichen werden gepflegt und intensiviert.
Diplomaten und Gesandte aus Kronenbourg und Franconia
bereiten häufig Verträge und Abkommen mit
anderen Ländern vor, die König Hector dann
nur noch ratifiziert. Dabei legt der König jedoch
einen klaren Rahmen für den außenpolitischen
Kurs des Reiches fest. Dieser entspricht der tatsächlichen
Stärke Beilsteins, nämlich einer Großmacht.
Handel:
Der Handel in Beilstein ist vielfältig und erstreckt
sich weit über die Grenze der Nachbarländer.
Da Beilstein von der Wesser durchflossen wird, verfügt
das Reich über eine eigene Handelsflotte. Wesentlichen
Einfluß auf den Handel haben jedoch die Gilden
und die Lehens- bzw. Grundherren, von oberster Seite
wird lediglich ein grober gesetzlicher Rahmen für
den Ablauf des Handels festgelegt.

Religion:
Auch hier unterscheiden sich die beiden Herzogtümer.
Während es in Kronenbourg keine Staatsreligion
gibt und der Adel die Macht der Geistlichkeit so weit
wie möglich beschränkt, gab es in Franconia
eine Renaissance in religiöser Hinsicht. Zwar
herrscht auch dort Glaubensfreiheit, aber der Glaube
an die Einzige und Erste ist Staatsreligion. Diese
monotheistische Religion wird von den neutralen Orden
sehr pragmatisch ausgelegt und kommt so der Politik
der weltlichen Herrscher entgegen, so daß die
Führungselite gerne an die Einzige und Erste
schon aus Opportunitätsgründen „glaubt“.
Rassen:
Es gibt kaum eine Rasse, die in Beilstein nicht irgendeine
Nische gefunden hätte. Dabei stellen die einzelnen
Vertreter ihrer Rasse jedoch oftmals die Zahl ihrer
Artgenossen extrem nach oben verzerrt dar. Die Menschen
bilden die breite Masse der Beilsteiner Bevölkerung.
Außerdem bilden sie - ausgenommen einige Elfen
- die Führungsschicht im Reich.

Natur:
Das Beilsteiner Klima entspricht dem mitteleuropäischen
mit trockenen, warmen Sommern und feuchten, kalten
Wintern. Es gibt neben einer normalen mitteleuropäischen
Flora und Fauna noch viele übernatürliche
Bewohner der beilsteinischen Wildnisse. Besonders
die von der abergläubischen Bevölkerung
als verwunschen betrachteten Orte sind Heimstatt von
Einhörnern und kleineren Drachen, von Feen, Harpyien
und allerlei anderem Getier und Gepflanze. Monster
existieren in Beilstein mehr als genug – böse
Zungen behaupten, viele von ihnen als Bürger.

Magie:
Beilstein ist ein Land mit stark magischem Feld. Dementsprechend
entwickelt sind die magischen Künste. Die magischen
Felder in Kronenburg (That’s Live!) von denen
in Franconia (Silbermond) unterscheiden sich dabei.

Kultur:
Die Kultur Beilsteins entspricht einer mitteleuropäischen
Kultur des Spätmittelalters. Die Beilsteiner
sind stolz auf ihre Kultur, die geistige Elite denkt
dabei an die Schriftkultur, das einfache Volk an die
Trinkkultur. Man versteht in diesem Land zu leben
und seine Lebensart nach außen zu verkaufen
- teilweise unter Zuhilfenahme von propagandistischen
Mitteln. Große Teile des Volkes sind gebildet,
die zahlreichen Akademien sehr angesehen.

Zum Land Beilstein als Veranstaltungsort: Beilstein
ist intensiv bespieltes Land. Das Beilsteiner Gremium
freut sich über jeden Spieler und Veranstalter,
der in Beilstein ein Con durchführen will. Voraussetzung:
eine phantasievolle Eingliederung in den Hintergrund
und die Absicht, ein Con ohne Weltuntergangsscenarien
zu machen. Ausführliche Beschreibungen
des Reiches, der Herzögtumer und der Religion
werden jedem Interessierten zur Verfügung gestellt.
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